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Abwassergebühren

Als Abwasser bezeichnet man

  • das durch Gebrauch verunreinigte (bzw. in seinen Eigenschaften oder seiner Zusammensetzung veränderte) Wasser
  • das von befestigten Flächen abfließende Niederschlagswasser
  • das anfallende Fremdwasser, welches in die Kanalisation durch bauliche Schäden eintritt.

Man unterscheidet zwischen

  1. Liegenschaften, die an das gemeindliche Kanalisationsnetz angeschlossen sind  („Kanalbenutzungsgebühren") und
  2. Liegenschaften, die ihr Abwasser einer Grundstücksentwässerungsanlage zuführen („Entsorgung von Grundstücksentwässerungsanlagen").

1.    Kanalbenutzungsgebühren
Die Kanalbenutzungsgebühren setzen sich aus drei Komponenten zusammen:

  • Grundgebühr je Schmutzwasserhausanschluss
  • Schmutzwassergebühr (Verbrauchsgebühr) je cbm Abwasser
  • Niederschlagswassergebühr je qm überbauter und/oder befestigter Grundstücksfläche

Nähere Einzelheiten und die aktuellen Gebührensätze entnehmen Sie bitte der Entwässerungssatzung bzw. der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Gemeinde Bad Sassendorf

2.    Entsorgung der Grundstücksentwässerungsanlagen

Die Gemeinde Bad Sassendorf betreibt in ihrem Gebiet die Entsorgung der Grundstücksentwässerungsanlagen. Grundstücksentwässerungsanlagen sind abflusslose Gruben und Kleinkläranlagen für häusliches Schmutzwasser. Die Entsorgung umfasst die Entleerung (einschl. ggf. Reinigung) der Anlage sowie Abfuhr und Behandlung der Anlageninhalte. Die Gemeinde Bad Sassendorf bedient sich zur Durchführung der Entsorgung eines von ihr beauftragten Unternehmers.

Vollbiologische Kleinkläranlagen mit der Bauartzulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) sind entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik grundsätzlich bei Bedarf, mindestens jedoch im zweijährigen Abstand zu entleeren. Das Nichtvorliegen eines Abfuhrbedarfes ist durch den Grundstückseigentümer gegenüber der Gemeinde durch Wartungsprotokoll (mit einer integrierten Schlammspiegel-Messung) einer von ihm beauftragten Wartungsfirma nachzuweisen.

Die Gemeinde kann auf Antrag des Grundstückseigentümers einer Verlängerung des Leerungsturnus zustimmen, wenn der Grundstückseigentümer eine Stellungnahme einer Fachfirma (Wartungsfirma) vorlegt, aus der hervorgeht, dass eine zweijährige Abfuhr bei dieser Anlage nicht notwendig ist. Darüber hinaus ist nach Ablauf der zwei Jahre unaufgefordert halbjährlich eine Schlammspiegelmessung durchführen zu lassen und das Ergebnis der Gemeinde vorzulegen. Sollten durch die Änderung der Leerungsturnus Mehrkosten entstehen, sind diese vom Grundstückseigentümer zu tragen.

Vollbiologische Kleinkläranlagen ohne Bauartzulassung sind je nach Größe und Bedarf in kürzeren Zeitintervallen zu entsorgen, die von der Gemeinde im Einzelfall festgelegt werden.

Abflusslose Gruben sind grundsätzlich bei Bedarf, mindestens aber einmal im Jahr zu entleeren.

Nähere Einzelheiten und die aktuelle Höhe der Gebühr für die Entsorgung von Grundstücksentwässerungsanlagen entnehmen Sie bitte der Satzung über die Entsorgung von Grundstücksentwässerungsanlagen.

Ihre Ansprechpersonen

Frau Ulrike Schmidt

u.schmidt@­bad-sassendorf.de 02921 / 505 - 14 Adresse | Öffnungszeiten | Details

Herr Edelbrauck

a.edelbrauck@­bad-sassendorf.de 02921 / 505 - 40 Adresse | Öffnungszeiten | Details

Frau Walter

o.walter@­bad-sassendorf.de 02921 / 505 - 62 Adresse | Öffnungszeiten | Details