Update in Sachen Afrikanische Schweinepest

Veterinärdienst und Landwirtschaftliche Kreisverbände informieren Schweinehalter

Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest hätte für die Schweine haltenden Betriebe gravierende Folgen. Foto: Petra Drees-Hagen/ WLV

Kreis Soest (kso.2018.03.07.101.-rn). Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt aus Osteuropa immer näher. Ein Ausbruch hätte für die heimische Landwirtschaft gravierende wirtschaftliche Folgen, weil der Export zusammenbrechen würde. Allein im Kreis Soest werden rund 400.000 Schweine gehalten. Mit einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 20. März 2018, 19 bis 21.30 Uhr, in der Gemeinschaftshalle in Lippetal-Oestinghausen sollen Schweine haltende Landwirte auf den neuesten Stand gebracht werden.

Zu dem Vortragsabend laden der Veterinärdienst des Kreises Soest sowie die Landwirtschaftlichen Kreisverbände Soest und Ruhr-Lippe (zuständig für den Kreis Unna und die kreisfreien Städte Hamm, Dortmund, Bochum und Herne) ein. „Die Afrikanische Schweinepest – ein Update“ ist das einleitende Referat überschrieben, zu dem Dr. Arno Piontkowski, Tierseuchenreferent im NRW-Landwirtschaftsministerium (MULNV), aus der Landeshauptstadt Düsseldorf anreisen wird.

Die Themenpalette der Informationsveranstaltung umfasst aber nicht nur die Afrikanische Schweinepest. „Die Biosicherheit in Schweine haltenden Betrieben – es geht noch besser“ ist der Vortrag von Dr. Martina Poppe, Amtstierärztin beim Kreis Soest, überschrieben. Ihr Kollege Dr. Tobias Kirschner vom Kreis Unna widmet sich dem Thema „Das Antibiotikamonitoring – wir ziehen Bilanz“. Der Frage „Reduktion der Therapiehäufigkeit – was leisten Diagnostik und stallspezifische Impfstoffe?“ geht Dr. Klaus Teich von der AniCon Labor GmbH nach. „Nottötung im Schweinestall – Hinweise für die Praxis“ ist der Titel des Referats von Professor Dr. Wilfried Hopp, Chef des Veterinärdienstes des Kreises Soest. „Aktuelle Herausforderungen für Schweinehaltende Betriebe – Erwartungen aus Sicht der Erzeuger“ beleuchtet schließlich Dr. Bernhard Schlindwein vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) in Münster.